Eckdaten

  • Maximale Segelfläche am Wind, 22 qm.
  • Optimale Windstärke ab 5 m/s (3,5 bis 4 Bft)
  • Maximale Anzahl Personen bei Klassen-Regatten, 3

Der Rumpf

Hier werden nur gewönliche Rumpfwerte aufgelistet. Für eine ausführlichere Beschreibung vom Aufbau des Rumpfes, siehe die PDF Präsentation der Klasse,22 qm Schärenkreuzer Klasse (deutsch)

LÜA: 9,80 – 13,25 m
Breite: 1,80 – 2,40 m
Tiefgang: 1,30 – 1,40 m
Verdrängung: 1800 – 2400 kg
Kielgewicht: ca 50% der Verdrängung

Der Segelplan

Segel

Das Segelmaterial ist freigestellt. Neben Großsegel, sind nur folgende Vorsegel erlaubt:

  • Genua, die Halbbreite darf nicht 50% des Unterliekslänge überschreiten. Gewönliche Unterliekslänge beträgt 5,00m.
  • Spinnaker, die maximale Breite muss mindestens 0,75 der Unterliekslänge und muss symetrich sein.

Maximalwerte am Rigg

Square_Metre_Rule_Sail_Segelplan_Maxwerte

Vorsegelhöhe

Die Vorsegelhöhe (I) darf maximal 7,60 m betragen (Höhe des Vorsegels ist ungefähr 70% des Großsegels). Die Vorsegelhöhe wird an der Vorderkante am Mast vom höchsten Befestigungspunkt vom Vorsegelfall einschl. Spinnaker bis zu einem Punkt, 1/25 von Decksbreite ab der Höhe des Schandecks gemessen.

Großsegel- und Baumhöhe

Die Großsegelhöhe darf maximal 11,15 m und die Baumhöhe maximal 1,03 m betragen. Diese Maße werden an der Achterkante am Mast ab der Höhe des Schandecks gemessen.

Variable Werte am Rigg und Großsegel

Square_Metre_Rule_Sail_Segelplan_B_J

Vorsegelbasis (J)

Die Grundlinie des Vorsegelbasis (J) wird gemessen von der Vorderkante des Mastes an Oberkante Deck bis zu dem Punkt, wo die Verlängerungslinie des Vorstags auf die Oberkante Deck trifft.

Länge am Baum (B)

Die Länge am Baum (B) wird gemessen von der Hinterkante am Mast entlang Oberkante Baum bis Vorderkante des schwarzen Meßbandes an der Baumnock.

Verhältnis B- und J-Maß

Da Großsegel- und Vortriangel unterschiedliche Größen haben, wird eine Kürzung des J-Maßes nicht eine Verlängerung des B-Maßes gleichermaßen entsprechen. Änderungen an Vorsegelbasis (J) oder Länge am Baum (B), muß immer in Abhängigkeit von der maximalen erlaubter Segelfläche neu berechnet werden.

Großsegelweiten

Die Länge am Baum (B), bestimmt die Form des Großsegels.

Die Großsegelweiten B1 auf ¼ Höhe, B2 auf ½ Höhe und B4 auf ¾ Höhe werden gemäß ISAF-Vermessungsanweisungen (ISAF Equipment Rules of Sailing) gemessen. Folgende Werte in Abhängigkeit von der Länge am Baum (B), dürfen nicht überschritten werden:

  • B1 = Mittelweite ¼ Höhe, maximal 88% von B
  • B2 = Mittelweite ½ Höhe, maximal 68% von B
  • B4 = Mittelweite ¾ Höhe, maximal 43% von B
  • Kopfbrett, maximale Breite 0,11 m

Vermessung der Segelfläche 22m²

Square_Metre_Rule_Sail_Segelflaeche

Internationale Segelvermessung

Für die Vermessung der Segelfläche, wird das Großsegeldreieck plus 85 Prozent des Vorsegeldreiecks gerechnet.

  • Großsegeldreieck m² = M x B x 0,5
  • Vorsegeldreieck m² = I x J x 0,5 x 0,85

Die Summe beide Flächen darf 22m² nicht überschreiten.

Länge des Spinnakerbaums

Wenn die Länge des Spinnakerbaums größer ist als das J-Maß des Vorsegeldreiecks, so wird die Länge des Spinnakerbaums als J-maß für die Berechnung des Vorsegeldreiecks zugrunde gelegt.

Maßgebend sind im Zweifelsfalle immer die Angaben in den original Klassenvorschriften von SSKF und des Klassifizierungsausschusses.

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